{"id":2364,"date":"2025-12-09T13:06:42","date_gmt":"2025-12-09T13:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/enevkit.de\/?p=2364"},"modified":"2025-12-09T14:12:16","modified_gmt":"2025-12-09T14:12:16","slug":"schwachstellen-aufzugsschachtentrauchung-bestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enevkit.de\/en\/schwachstellen-aufzugsschachtentrauchung-bestand\/","title":{"rendered":"Wo sind typische Schwachstellen bei Bestandsanlagen?"},"content":{"rendered":"<h1 data-path-to-node=\"7\">Wo sind typische Schwachstellen bei Bestandsanlagen zur Aufzugsschachtentrauchung?<\/h1>\n<p data-path-to-node=\"8\">Hand aufs Herz: Wann haben Sie als Geb\u00e4udebetreiber oder Facility Manager das letzte Mal an das Dach Ihres Aufzugsschachts gedacht? In vielen Bestandsgeb\u00e4uden schlummert hier ein unsichtbarer Kostentreiber. W\u00e4hrend Fassaden ged\u00e4mmt und Fenster getauscht werden, bleibt der Aufzugsschacht oft ein energetisches \u201eschwarzes Loch\u201c.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"9\">In diesem Artikel analysieren wir die typischen technischen und energetischen Schwachstellen alter Rauchabzugsanlagen (NRA) und zeigen auf, warum Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<h2 data-path-to-node=\"10\">Das \u201eoffene Fenster\u201c im Dach (Permanente \u00d6ffnung)<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"11\">Die wohl h\u00e4ufigste Schwachstelle in Geb\u00e4uden, die vor der Einf\u00fchrung strenger Energieeinsparverordnungen errichtet wurden, ist die starre Lichtkuppel oder Lamelle.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"12\">Fr\u00fcher war es baurechtlich \u00fcblich, eine permanente \u00d6ffnung (oft 0,1 m\u00b2 bis 0,5 m\u00b2) im Schachtkopf vorzusehen, um im Brandfall Rauch abzuf\u00fchren und eine Grundl\u00fcftung sicherzustellen. Aus heutiger Sicht ist das fatal:<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"13\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,0,0\"><b>Das Problem:<\/b> Sie heizen das Geb\u00e4ude, aber im Aufzugsschacht ist quasi permanent ein Fenster ge\u00f6ffnet \u2013 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"13,1,0\"><b>Die Folge:<\/b> Massive Energieverschwendung, die sich direkt in der Betriebskostenabrechnung niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2 data-path-to-node=\"14\">Der Kamineffekt: Warum die W\u00e4rme wirklich verschwindet<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"15\">Das physikalische Problem hinter der permanenten \u00d6ffnung ist der sogenannte Kamineffekt. Warme Luft ist leichter als kalte und steigt nach oben. In einem hohen Aufzugsschacht wirkt dies wie ein gigantischer Abzug:<\/p>\n<ol start=\"1\" data-path-to-node=\"16\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"16,0,0\">Die teure, aufgew\u00e4rmte Luft aus den Fluren und dem Geb\u00e4udeinneren wird durch Fugen und Aufzugst\u00fcren in den Schacht gesaugt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"16,1,0\">Sie steigt ungehindert nach oben und entweicht durch die starre \u00d6ffnung ins Freie.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"16,2,0\">Gleichzeitig zieht das Geb\u00e4ude im Erdgeschoss kalte Au\u00dfenluft nach.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p data-path-to-node=\"17\"><b>Das Ergebnis:<\/b> Ihre Heizanlage arbeitet permanent gegen diesen Luftstrom an. Bei einem mittelgro\u00dfen B\u00fcrogeb\u00e4ude k\u00f6nnen so j\u00e4hrlich tausende Euro sprichw\u00f6rtlich \u201edurch den Schornstein\u201c gehen.<\/p>\n<h2 data-path-to-node=\"18\">Kondensat und Schimmelbildung<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"19\">Eine oft untersch\u00e4tzte Schwachstelle bei Bestandsanlagen ist die Bauphysik. Wenn durch die permanente \u00d6ffnung im Winter eiskalte Au\u00dfenluft in den Schacht f\u00e4llt und auf warme Schachtw\u00e4nde (die an beheizte B\u00fcros oder Wohnungen grenzen) trifft, entsteht Kondenswasser.<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"20\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"20,0,0\"><b>Korrosion:<\/b> Die Feuchtigkeit greift die teure Aufzugstechnik, F\u00fchrungsschienen und Seile an.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"20,1,0\"><b>Schimmel:<\/b> Feuchte Schachtw\u00e4nde sind der ideale N\u00e4hrboden f\u00fcr Schimmelsporen, die sich durch die \u201eKolbenwirkung\u201c der Fahrkabine im ganzen Geb\u00e4ude verteilen k\u00f6nnen. Dies ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern auch ein Haftungsrisiko f\u00fcr Betreiber.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2 data-path-to-node=\"21\">L\u00e4rm, Schmutz und ungebetene G\u00e4ste<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"22\">Eine permanente \u00d6ffnung ist nicht nur ein Ausgang f\u00fcr W\u00e4rme, sondern auch ein Eingang f\u00fcr St\u00f6rfaktoren:<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"23\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"23,0,0\"><b>L\u00e4rmbel\u00e4stigung:<\/b> Stra\u00dfenl\u00e4rm oder Flugl\u00e4rm dringt ungehindert in das Geb\u00e4ude ein.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"23,1,0\"><b>Insekten und Kleintiere:<\/b> Ohne dichte Verschlusssysteme verirren sich oft Insekten, Spinnen oder sogar V\u00f6gel in den Schachtkopf. Das erh\u00f6ht den Reinigungsaufwand und kann Sensoren der Aufzugstechnik st\u00f6ren.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2 data-path-to-node=\"24\">Rechtliche Unsicherheit (Bestandsschutz vs. GEG)<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"25\">Viele Betreiber berufen sich auf den Bestandsschutz. Doch Vorsicht: Sobald gr\u00f6\u00dfere Sanierungen am Geb\u00e4ude vorgenommen werden, greift das Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG). Dieses fordert eine luftdichte Geb\u00e4udeh\u00fclle. Eine permanente \u00d6ffnung im Schacht steht im direkten Widerspruch zu dieser Anforderung. Zwar mag die alte Anlage noch \u201elegal\u201c sein, sie ist aber weder zeitgem\u00e4\u00df noch wirtschaftlich nachhaltig.<\/p>\n<h2 data-path-to-node=\"27\">Die L\u00f6sung: Intelligente Systeme statt starrer \u00d6ffnungen<\/h2>\n<p data-path-to-node=\"28\">Die gute Nachricht f\u00fcr Facility Manager und Eigent\u00fcmer: Um diese Schwachstellen zu beseitigen, muss nicht der gesamte Aufzug getauscht werden.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"29\">Die L\u00f6sung liegt in einem kontrollierten System zur Aufzugsschachtentrauchung, wie dem enev-kit.<\/p>\n<h3 data-path-to-node=\"30\">Wie funktioniert die Nachr\u00fcstung?<\/h3>\n<p data-path-to-node=\"31\">Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Die permanente \u00d6ffnung wird durch eine motorbetriebene Jalousieklappe oder Lichtkuppel verschlossen.<\/p>\n<ol start=\"1\" data-path-to-node=\"32\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"32,0,0\"><b>Im Normalzustand:<\/b> Das System ist hermetisch geschlossen. Die W\u00e4rme bleibt im Haus, L\u00e4rm und Schmutz bleiben drau\u00dfen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"32,1,0\"><b>Im Bedarfsfall (L\u00fcftung):<\/b> Sensoren messen die Luftqualit\u00e4t (CO2, Temperatur). Ist L\u00fcftung n\u00f6tig, \u00f6ffnet das System kurzzeitig und schlie\u00dft danach wieder automatisch.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"32,2,0\"><b>Im Notfall (Brand):<\/b> Ein Rauchansaugsystem oder Punktmelder detektiert Rauch und \u00f6ffnet das System sofort vollst\u00e4ndig, um den Rauchabzug zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3 data-path-to-node=\"33\"><\/h3>\n<p data-path-to-node=\"34\">Die Schwachstellen von Bestandsanlagen sind prim\u00e4r energetischer und hygienischer Natur. Was vor 20 Jahren noch Standard war, ist heute ein Kostenrisiko. Eine Nachr\u00fcstung (Retrofit) mit Systemen wie dem enev-kit e1 amortisiert sich durch die Heizkostenersparnis oft schon nach wenigen Jahren.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"35\"><b>M\u00f6chten Sie wissen, wie viel Energie Ihr Geb\u00e4ude verliert?<\/b> Kontaktieren Sie uns f\u00fcr eine unverbindliche Beratung oder nutzen Sie unseren Amortisationsrechner. Machen Sie Schluss mit dem offenen Loch im Dach!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo sind typische Schwachstellen bei Bestandsanlagen zur Aufzugsschachtentrauchung? Hand aufs Herz: Wann haben Sie als Geb\u00e4udebetreiber oder Facility Manager das letzte Mal an das Dach Ihres Aufzugsschachts gedacht? In vielen Bestandsgeb\u00e4uden schlummert hier ein unsichtbarer Kostentreiber. W\u00e4hrend Fassaden ged\u00e4mmt und Fenster getauscht werden, bleibt der Aufzugsschacht oft ein energetisches \u201eschwarzes Loch\u201c. In diesem Artikel analysieren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2369,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"iawp_total_views":24,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2364","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2364"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2371,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2364\/revisions\/2371"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/enevkit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}