{"id":2729,"date":"2026-07-03T15:23:57","date_gmt":"2026-07-03T15:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/enevkit.de\/?p=2729"},"modified":"2026-07-03T15:23:57","modified_gmt":"2026-07-03T15:23:57","slug":"permanentoeffnung-aufzugsschacht-pflicht-energieverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enevkit.de\/en\/permanentoeffnung-aufzugsschacht-pflicht-energieverlust\/","title":{"rendered":"Permanent\u00f6ffnung im Aufzugsschacht: gesetzliche Pflicht und untersch\u00e4tzter Energieverlust"},"content":{"rendered":"<blockquote class=\"ml-2 border-l-4 border-[hsl(var(--border-300)\/0.1)] pl-4 text-text-300\" data-sourcepos=\"35:1-40:263;891-1736\">\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"35:3-35:30;893-920\"><strong>Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<ul class=\"[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3\" data-sourcepos=\"37:3-40:263;925-1736\">\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"37:3-37:190;925-1112\">Jeder Aufzugsschacht muss am Schachtkopf eine dauerhaft offene \u00d6ffnung zur Rauchableitung besitzen \u2013 rechtlich geregelt \u00fcber \u00a7 39 Abs. 3 der Musterbauordnung und die Landesbauordnungen.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"38:3-38:154;1115-1266\">Diese Permanent\u00f6ffnung ist im Alltag ein offenes Leck in der Geb\u00e4udeh\u00fclle: \u00dcber den Schornsteineffekt entweicht das ganze Jahr warme Luft nach au\u00dfen.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"39:3-39:207;1269-1473\">Eine Messung an einem Hamburger Klinikum ergab \u00fcber ein einzelnes Schachtjahr einen Verlust von mehr als 85.000 kWh und \u00fcber 17 t CO\u2082 \u2013 bei einem durchschnittlichen Luftvolumenstrom von rund 2.968 m\u00b3\/h.<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"40:3-40:263;1476-1736\">Die Bauordnung erlaubt ausdr\u00fccklich verschlie\u00dfbare Abschl\u00fcsse, sofern sie im Brandfall selbstt\u00e4tig und manuell \u00f6ffnen. Genau hier setzt enev-kit an: Die \u00d6ffnung bleibt im Normalbetrieb geschlossen und \u00f6ffnet nur bei Bedarf \u2013 ohne den Rauchabzug zu schw\u00e4chen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"42:1-42:510;1738-2247\">Am Kopf jedes Aufzugsschachts befindet sich eine \u00d6ffnung, die dauerhaft offensteht. Die meisten Betreiber wissen, dass sie vorgeschrieben ist \u2013 aber nicht, was sie kostet. Denn diese Permanent\u00f6ffnung erf\u00fcllt ihre sicherheitstechnische Aufgabe nur im Brandfall, verursacht aber jeden einzelnen Tag des Jahres W\u00e4rmeverluste. Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, warum die \u00d6ffnung Pflicht ist, wie viel Energie tats\u00e4chlich verloren geht und wie sich beides \u2013 Brandschutz und Energieeffizienz \u2013 rechtssicher vereinbaren l\u00e4sst.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"44:1-44:51;2249-2299\">Was die Permanent\u00f6ffnung im Aufzugsschacht ist<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"46:1-46:416;2301-2716\">Ein Aufzugsschacht ist ein durchgehender, vertikaler Raum, der sich \u00fcber die gesamte Geb\u00e4udeh\u00f6he zieht. Im Brandfall kann sich in diesem Schacht Rauch sammeln \u2013 gef\u00e4hrlich f\u00fcr fl\u00fcchtende Personen und f\u00fcr die Feuerwehr. Damit Rauch und Hitze entweichen k\u00f6nnen, muss der Schacht am oberen Ende, dem Schachtkopf, eine \u00d6ffnung ins Freie besitzen. Diese \u00d6ffnung dient der <strong>Rauchableitung<\/strong> und der L\u00fcftung des Schachts.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"48:1-48:219;2718-2936\">Weil sie klassischerweise dauerhaft offensteht, spricht man von der <strong>Permanent\u00f6ffnung<\/strong>. Sie ist damit keine St\u00f6rung, sondern gewolltes Bauteil \u2013 ein sicherheitstechnisch notwendiges Loch in der obersten Geb\u00e4udeebene.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"50:1-50:34;2938-2971\">Warum die \u00d6ffnung Pflicht ist<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"52:1-52:401;2973-3373\">Die rechtliche Grundlage liefert die Musterbauordnung. Nach <strong>\u00a7 39 Abs. 3 MBO<\/strong> m\u00fcssen Fahrsch\u00e4chte zu l\u00fcften sein und eine \u00d6ffnung zur Rauchableitung besitzen. F\u00fcr deren Gr\u00f6\u00dfe gilt ein klarer Mindestwert: ein freier Querschnitt von mindestens <strong>2,5 % der Fahrschachtgrundfl\u00e4che, mindestens jedoch 0,10 m\u00b2<\/strong>. Die \u00d6ffnung muss zudem so liegen, dass Windeinfluss den Rauchaustritt nicht beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"54:1-54:542;3375-3916\">Verbindlich sind jeweils die <strong>Landesbauordnungen<\/strong> der Bundesl\u00e4nder, die diese Musterregelung \u00fcbernehmen \u2013 im Detail kann es Abweichungen geben. F\u00fcr die Praxis hei\u00dft das: Kein Aufzugsschacht darf ohne funktionierende Rauchableitung am Schachtkopf betrieben werden. Diese Anforderung ist nicht verhandelbar und aus gutem Grund streng \u2013 sie sch\u00fctzt Leben im Brandfall. Eine rechtsverbindliche Einordnung f\u00fcr Ihr konkretes Objekt ersetzt dieser Beitrag nicht; sie bleibt Sache der zust\u00e4ndigen Bauaufsicht und Ihres Brandschutzsachverst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"56:1-56:394;3918-4311\">Entscheidend ist ein zweiter, oft \u00fcbersehener Teil der Regelung: Die \u00d6ffnungen zur Rauchableitung <strong>d\u00fcrfen mit Abschl\u00fcssen versehen werden<\/strong> \u2013 vorausgesetzt, diese \u00f6ffnen im Brandfall selbstt\u00e4tig und lassen sich zus\u00e4tzlich von mindestens einer Stelle manuell \u00f6ffnen. Die dauerhaft offene Variante ist also nicht die einzige zul\u00e4ssige. Sie ist nur die einfachste \u2013 und energetisch die teuerste.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"58:1-58:50;4313-4362\">Der Haken: ein Loch, das das ganze Jahr heizt<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"60:1-60:377;4364-4740\">Im beheizten Geb\u00e4ude steigt warme Luft nach oben. Der Aufzugsschacht wirkt dabei wie ein Kamin: \u00dcber seine gesamte H\u00f6he zieht warme Luft aus dem Treppenhaus und den Fluren nach oben und entweicht durch die Permanent\u00f6ffnung ins Freie. Unten str\u00f6mt kalte Luft nach. Dieser <strong>Schornsteineffekt<\/strong> l\u00e4uft ununterbrochen, solange geheizt wird \u2013 nachts, am Wochenende, das ganze Jahr.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"62:1-62:360;4742-5101\">Das T\u00fcckische daran: Der Verlust ist unsichtbar. Er taucht auf keiner Rechnung als eigener Posten auf, sondern versteckt sich in den allgemeinen Heizkosten. Genau deshalb bleibt die Permanent\u00f6ffnung in Energiebetrachtungen so h\u00e4ufig unbeachtet, obwohl sie ein permanent offenes Fenster in der Geb\u00e4udeh\u00fclle ist \u2013 nur eben an einer Stelle, an die niemand denkt.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"64:1-64:44;5103-5146\">Wie viel Energie wirklich verloren geht<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"66:1-66:571;5148-5718\">Wie gro\u00df der Verlust ist, h\u00e4ngt von Schachth\u00f6he, Grundfl\u00e4che, Anzahl der Haltestellen und der Temperaturdifferenz ab. Eine Messung an einem Klinikum in Hamburg macht die Gr\u00f6\u00dfenordnung konkret greifbar: An einem 25 m hohen Schacht mit einem Bettenaufzug und acht Haltestellen wurde ein durchschnittlicher Luftvolumenstrom von rund <strong>2.968 m\u00b3\/h<\/strong> durch die Permanent\u00f6ffnung erfasst. Hochgerechnet auf das Jahr ergab das eine Verlustenergie von <strong>\u00fcber 85.000 kWh<\/strong> und einen CO\u2082-Aussto\u00df von <strong>mehr als 17 Tonnen<\/strong> \u2013 bei einer durchschnittlichen Verlustleistung von 9,77 kW.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"68:1-68:382;5720-6101\">Das ist kein Rechenmodell, sondern eine reale Messung an einem einzelnen Schacht. \u00dcber den gesamten Bestand betrachtet liegen die m\u00f6glichen Einsparungen erfahrungsgem\u00e4\u00df bei <strong>3 bis 30 t CO\u2082 pro Aufzugsschacht und Jahr<\/strong> und bei <strong>900 bis 9.000 EUR<\/strong> an Betriebskosten je Schacht und Jahr. Wo genau ein konkretes Objekt in dieser Spanne liegt, entscheidet vor allem die Schachth\u00f6he.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"70:1-70:57;6103-6159\">Die L\u00f6sung: verschlie\u00dfen statt dauerhaft offenlassen<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"72:1-72:392;6161-6552\">Der scheinbare Zielkonflikt \u2013 Brandschutz verlangt eine offene \u00d6ffnung, Energieeffizienz verlangt eine dichte H\u00fclle \u2013 l\u00f6st sich genau dort auf, wo die Bauordnung verschlie\u00dfbare Abschl\u00fcsse zul\u00e4sst. Statt eines dauerhaft offenen Lochs kommt ein motorisch bet\u00e4tigtes <strong>NRWG<\/strong> (Nat\u00fcrliches Rauch- und W\u00e4rmeabzugsger\u00e4t) zum Einsatz, das im Normalbetrieb geschlossen ist und nur bei Bedarf \u00f6ffnet.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"74:1-74:375;6554-6928\">Genau das leistet <strong>enev-kit<\/strong>, ein smartes System zur <a class=\"underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current\/40 hover:decoration-current focus:decoration-current\" href=\"\/\">Aufzugsschachtentrauchung mit Be- und Entl\u00fcftung<\/a>. Es verschlie\u00dft die Permanent\u00f6ffnung mit einem NRWG (bei enev-kit \u201ee-flap&#8220; genannt) nach <strong>DIN EN 12101-2<\/strong>, das die <strong>Control-Einheit<\/strong> anhand von Sensorwerten ansteuert. Die Sensoren erfassen CO\u2082, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das NRWG \u00f6ffnet automatisch, wenn<\/p>\n<ul class=\"[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3\" data-sourcepos=\"76:1-79:56;6930-7115\">\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"76:1-76:40;6930-6969\">der CO\u2082-Wert 1.500 ppm \u00fcberschreitet,<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"77:1-77:36;6970-7005\">die Temperatur \u00fcber 35 \u00b0C steigt,<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"78:1-78:54;7006-7059\">eine definierte Luftfeuchtigkeit erreicht wird oder<\/li>\n<li class=\"font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2\" data-sourcepos=\"79:1-79:56;7060-7115\">ein programmiertes Intervall zur Sto\u00dfl\u00fcftung ansteht.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"81:1-81:382;7117-7498\">Im Brandfall \u00f6ffnet das NRWG zuverl\u00e4ssig \u00fcber einen fail-safe-Federr\u00fccklauf \u2013 die selbstt\u00e4tige und manuelle \u00d6ffnung, die die Bauordnung fordert, ist damit erf\u00fcllt. Die L\u00f6sung ist CE-zertifiziert und erf\u00fcllt die Anforderungen nach VdS sowie DIN EN 54-20. Der vorgeschriebene Rauch- und W\u00e4rmeabzug bleibt jederzeit sichergestellt; im Normalbetrieb aber ist das W\u00e4rmeleck geschlossen.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"83:1-83:35;7500-7534\">Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet<\/h2>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"85:1-85:563;7536-8098\">F\u00fcr Eigent\u00fcmer und Verwalter ist die Permanent\u00f6ffnung damit kein unab\u00e4nderlicher Kostenposten, sondern ein konkreter Hebel. Wird die \u00d6ffnung mit enev-kit ausgestattet, sind je nach Ausf\u00fchrung und Schachth\u00f6he erhebliche Einsparungen m\u00f6glich: mit der Basisvariante <strong>enev-kit e1<\/strong> bis zu 35.000 kWh und bis zu 8 t CO\u2082 pro Jahr, mit der Premiumvariante <strong>enev-kit e5<\/strong> bis zu 150.000 kWh und bis zu 38 t CO\u2082 pro Jahr. Welche Variante passt, h\u00e4ngt vor allem von der Schachth\u00f6he ab \u2013 die Details kl\u00e4rt der Vergleich <a class=\"underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current\/40 hover:decoration-current focus:decoration-current\" href=\"\/enev-kit-e1-vs-e5-vergleich\">enev-kit e1 vs. e5<\/a>.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"87:1-87:471;8100-8570\">Hinzu kommt die einfache Nachr\u00fcstung: enev-kit wird als steckbares Komplettbaukit geliefert und ist je nach Schacht in <strong>3 bis 8 Stunden<\/strong> montiert, in der Regel innerhalb eines Tages \u2013 im Neubau wie im Bestand. Damit verbessert sich nicht nur die Energiebilanz, sondern auch der Komfort: keine Zugluft, keine Pfeifger\u00e4usche an den Schachtt\u00fcren, weniger Feuchte- und Schimmelrisiko im Schacht. Wie stark der Effekt bei Ihrem Bestand ausf\u00e4llt, l\u00e4sst sich vorab beziffern.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"89:1-89:246;8572-8817\">Lassen Sie Ihr individuelles Einsparpotenzial mit dem <a href=\"https:\/\/enevkit.de\/amortisationsrechner\/\"><strong>Amortisationsrechner<\/strong><\/a> ermitteln oder fordern Sie ein <a href=\"https:\/\/enevkit.de\/angebot-anfordern\/\"><strong>unverbindliches Angebot<\/strong><\/a> an \u2013 wir bewerten Ihren Schacht und zeigen, wie viel die geschlossene Permanent\u00f6ffnung in Ihrem Fall spart.<\/p>\n<h2 class=\"text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold\" data-sourcepos=\"91:1-91:58;8819-8876\">H\u00e4ufige Fragen zur Permanent\u00f6ffnung im Aufzugsschacht<\/h2>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"93:1-94:342;8878-9282\"><strong>Ist die Permanent\u00f6ffnung im Aufzugsschacht vorgeschrieben?<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"93:1-94:342;8878-9282\">Ja. Nach \u00a7 39 Abs. 3 der Musterbauordnung m\u00fcssen Fahrsch\u00e4chte l\u00fcftbar sein und eine \u00d6ffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 % der Fahrschachtgrundfl\u00e4che, mindestens jedoch 0,10 m\u00b2 besitzen. Verbindlich sind die jeweiligen Landesbauordnungen. Die Anforderung dient dem Brandschutz und ist nicht verzichtbar.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"96:1-97:345;9284-9684\"><strong>Darf ich die Permanent\u00f6ffnung einfach verschlie\u00dfen?<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"96:1-97:345;9284-9684\">Dauerhaft und ersatzlos verschlie\u00dfen d\u00fcrfen Sie sie nicht \u2013 das w\u00fcrde den Brandschutz aushebeln. Die Bauordnung erlaubt aber ausdr\u00fccklich verschlie\u00dfbare Abschl\u00fcsse, sofern diese im Brandfall selbstt\u00e4tig und zus\u00e4tzlich manuell von mindestens einer Stelle ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen. Ein motorisches NRWG wie bei enev-kit erf\u00fcllt genau diese Vorgabe.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"99:1-100:319;9686-10066\"><strong>Wie viel Energie geht \u00fcber die Permanent\u00f6ffnung verloren?<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"99:1-100:319;9686-10066\">Das h\u00e4ngt von Schachth\u00f6he, Grundfl\u00e4che und Temperaturdifferenz ab. Eine Messung an einem Hamburger Klinikum ergab an einem 25-m-Schacht \u00fcber 85.000 kWh Verlustenergie und mehr als 17 t CO\u2082 pro Jahr. Allgemein sind pro Aufzugsschacht Einsparungen von 3 bis 30 t CO\u2082 und 900 bis 9.000 EUR Betriebskosten im Jahr m\u00f6glich.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"102:1-103:302;10068-10440\"><strong>Bleibt der Brandschutz erhalten, wenn die \u00d6ffnung geschlossen ist?<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"102:1-103:302;10068-10440\">Ja. Das motorisch bet\u00e4tigte NRWG nach DIN EN 12101-2 \u00f6ffnet im Brand- oder Bedarfsfall automatisch \u2013 \u00fcber einen fail-safe-Federr\u00fccklauf auch bei Stromausfall. enev-kit ist CE-zertifiziert und erf\u00fcllt die Anforderungen nach VdS sowie DIN EN 54-20. Der Rauch- und W\u00e4rmeabzug ist jederzeit gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<h3 class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"105:1-106:305;10442-10789\"><strong>Lohnt sich die Nachr\u00fcstung im Bestand?<\/strong><\/h3>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" data-sourcepos=\"105:1-106:305;10442-10789\">In der Regel ja. Die eingesparte Heizenergie senkt die Betriebskosten unmittelbar, w\u00e4hrend der Aufwand gering ist: enev-kit wird als steckbares Komplettbaukit geliefert und in 3 bis 8 Stunden pro Schacht montiert. Das individuelle Einsparpotenzial l\u00e4sst sich vorab mit dem Amortisationsrechner ermitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wichtigste in K\u00fcrze Jeder Aufzugsschacht muss am Schachtkopf eine dauerhaft offene \u00d6ffnung zur Rauchableitung besitzen \u2013 rechtlich geregelt \u00fcber \u00a7 39 Abs. 3 der Musterbauordnung und die Landesbauordnungen. Diese Permanent\u00f6ffnung ist im Alltag ein offenes Leck in der Geb\u00e4udeh\u00fclle: \u00dcber den Schornsteineffekt entweicht das ganze Jahr warme Luft nach au\u00dfen. 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