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enev-kit e1 vs. e5: So finden Sie die richtige Variante für Ihren Aufzugsschacht

enev-kit e1 vs. enev-kit e5

Inhaltsverzeichnis

Beide Varianten von enev-kit lösen dieselbe Aufgabe: Sie verschließen die gesetzlich vorhandene Permanentöffnung im Aufzugsschacht und stoppen so den dauerhaften Wärmeverlust über den Schachtkopf – ohne den vorgeschriebenen Rauch- und Wärmeabzug zu beeinträchtigen. Der Unterschied liegt nicht im Prinzip, sondern in der Art, wie Rauch erkannt und die Luftqualität überwacht wird. Diese Entscheidung bestimmt, wie zuverlässig, wartungsarm und komfortabel Ihr System über die nächsten Jahre läuft.

Dieser Vergleich zeigt Ihnen, wann die Basisvariante enev-kit e1 ausreicht und wann sich die Premiumvariante enev-kit e5 auszahlt – getrennt nach den Argumenten, die für Eigentümer und für Verwalter zählen.

Was beide Varianten gemeinsam haben

Unabhängig von der Ausführung erhalten Sie ein steckbares Komplettbaukit, das ohne Spezialwerkzeug montiert wird. Beide Varianten arbeiten mit einer Control-Einheit, die Sensorwerte auswertet und ein motorisch betätigtes NRWG (Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät nach DIN EN 12101-2) ansteuert. Das NRWG öffnet automatisch bei einem CO₂-Wert über 1.500 ppm, einer Temperatur über 35 °C, definierter Luftfeuchtigkeit oder bei programmierter Stoßlüftung. Im Brandfall ist der Rauchabzug jederzeit sichergestellt – die Lösung ist CE-zertifiziert und entspricht den Anforderungen nach VdS sowie DIN EN 54-20.

Auch das Einsparpotenzial ist in beiden Fällen erheblich: Pro Aufzug sind bis zu 30.000 kWh Heizenergie im Jahr möglich. Die Installation dauert je nach Schacht 3 bis 8 Stunden und ist in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen.

enev-kit e1 — die Basisvariante mit punktförmigen Rauchmeldern

Die e1 arbeitet mit punktförmigen Rauchmeldern, die direkt im Schacht platziert sind. Sie überwacht zuverlässig die sicherheitsrelevanten Auslösekriterien und steuert das NRWG vollautomatisch. Damit ist die e1 die wirtschaftliche Wahl für Gebäude mit überschaubarer Schachthöhe und gut zugänglichem Schachtkopf, bei denen es in erster Linie darum geht, den Wärmeverlust zu stoppen und die GEG-Konformität (Gebäudeenergiegesetz) sicherzustellen.

Für viele Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen und kleinere Gewerbeobjekte deckt die e1 den tatsächlichen Bedarf vollständig ab. Wo keine besonderen Anforderungen an Luftqualitäts-Monitoring oder Filterung bestehen, liefert sie das volle energetische Ergebnis zum günstigeren Einstiegspreis.

enev-kit e5 — die Premiumvariante mit Rauchansaugsystem

Die e5 ersetzt die punktförmigen Melder durch ein aktives Rauchansaugsystem: Über eine Ansaugleitung aus Kunststoffrohr wird kontinuierlich Luft aus dem Schacht angesaugt und an einer zentralen Sensoreinheit ausgewertet. Das bringt drei praktische Vorteile.

Erstens die Detektion: Ein Ansaugsystem erfasst Rauch früher und gleichmäßiger als einzelne Punktmelder – besonders in hohen oder tiefen Schächten, in denen sich Luftschichten bilden. Zweitens die Wartung: Die Sensorik sitzt zentral und gut erreichbar, statt verteilt im schwer zugänglichen Schacht. Das senkt Aufwand und Kosten über die Lebensdauer. Drittens die Filtereinheit, die die angesaugte Luft reinigt und so aktiv zur Luftqualität beiträgt – ein Argument, das in Kliniken, Laboren und sensiblen Gewerbeumgebungen zählt.

Hinzu kommt das integrierte Display, das Sensorwerte und Systemstatus direkt vor Ort sichtbar macht. Für Facility-Management und Betreiber, die Transparenz und dokumentierbare Werte erwarten, ist das ein spürbarer Mehrwert. Nicht ohne Grund kommt enev-kit in anspruchsvollen Objekten wie dem Medicum am KBO, dem St. Franziskus Hospital Münster und dem Laborgebäude der Merck KGaA zum Einsatz – am Medicum am KBO sind so möglich 72.539 kWh und 14,58 t CO₂ Einsparung pro Jahr.

Der direkte Vergleich

Kriterium enev-kit e1 enev-kit e5
Rauchdetektion punktförmige Rauchmelder Rauchansaugsystem (zentral)
Filtereinheit ✓ Luftreinigung
Display vor Ort
Sensorik (CO₂, Temp., Feuchte)
Motorisches NRWG (DIN EN 12101-2)
Energieeinsparung bis zu 30.000 kWh/Jahr bis zu 30.000 kWh/Jahr
Wartungszugang im Schacht verteilt zentral, gut erreichbar
Ideal für Wohnbau, kleinere Objekte Kliniken, Labore, große/hohe Schächte

Das Einsparpotenzial ist bei beiden Varianten gleich hoch – die e5 unterscheidet sich nicht durch mehr Energieeinsparung, sondern durch frühere Detektion, geringeren Wartungsaufwand, Luftfilterung und Transparenz vor Ort.

Für Eigentümer und WEG

Wenn Ihr Ziel niedrigere Heizkosten, ein warmes Treppenhaus und weniger Zugluft sind, löst bereits die e1 das Kernproblem: Sie schließt die Permanentöffnung, über die warme Luft durch den Schornsteineffekt nach oben aus dem Gebäude gezogen wird. Das Ergebnis ist spürbar mehr Komfort, geringere Nebenkosten und der Werterhalt der Immobilie – zum günstigeren Einstieg.

Die e5 lohnt sich für Sie dann, wenn der Schacht hoch ist, schwer zugänglich liegt oder Sie Wert auf gefilterte Luft und ablesbare Werte legen. Über die gesamte Nutzungsdauer kann der geringere Wartungsaufwand den höheren Anschaffungspreis ausgleichen.

Für Verwalter und Facility Management

Aus Betreibersicht entscheidet meist das Objektprofil. Bei Standard-Wohnbeständen mit zugänglichen Schächten ist die e1 die kosteneffiziente, GEG-konforme Lösung mit schnellem Return. Bei Kliniken, Laboren, hohen Schächten oder Beständen, in denen Sie Luftqualität dokumentieren und Wartungsfahrten minimieren wollen, spielt die e5 ihre Stärken aus: zentrale Sensorik, Filterung und ein Display, das Werte für Reporting und ESG-Nachweise sichtbar macht.

In beiden Fällen profitieren Sie von einer wartungsarmen, CE-zertifizierten Technik eines nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizierten und EFRE/EU-geförderten Herstellers.

So entscheiden Sie richtig

Stellen Sie sich vier Fragen: Wie hoch und wie zugänglich ist der Schacht? Bestehen besondere Anforderungen an die Luftqualität? Brauchen Sie ablesbare Werte vor Ort und für Ihr Reporting? Wie wichtig ist Ihnen minimaler Wartungsaufwand über die Lebensdauer? Je häufiger Sie hier „ja, anspruchsvoll“ antworten, desto eher ist die e5 die richtige Wahl. Geht es primär darum, den Wärmeverlust GEG-konform und wirtschaftlich zu stoppen, ist die e1 vollkommen ausreichend.

Sie sind unsicher, welche Variante zu Ihrem Objekt passt? Fordern Sie eine unverbindliche Beratung an oder lassen Sie Ihr konkretes Einsparpotenzial mit dem Amortisationsrechner ermitteln – wir empfehlen Ihnen die passende Ausführung anhand Ihrer Schachtdaten.

Häufige Fragen zu enev-kit e1 und e5

Worin unterscheiden sich enev-kit e1 und e5?

Beide Varianten verschließen die Permanentöffnung im Aufzugsschacht und steuern ein motorisches NRWG. Die e1 erkennt Rauch über punktförmige Rauchmelder, die e5 über ein zentrales Rauchansaugsystem mit Filtereinheit und Display. Das Einsparpotenzial ist bei beiden gleich – die e5 bietet zusätzlich frühere Detektion, Luftfilterung, zentrale Wartung und ablesbare Werte vor Ort.

Reicht die e1 für ein normales Mehrfamilienhaus?

In den meisten Fällen ja. Bei überschaubarer Schachthöhe und gut zugänglichem Schachtkopf deckt die e1 den Bedarf vollständig ab und liefert das volle energetische Ergebnis – GEG-konform und zum günstigeren Einstieg.

Wann lohnt sich die Premiumvariante e5?

Die e5 spielt ihre Stärken bei hohen oder schwer zugänglichen Schächten, in Kliniken, Laboren und sensiblen Gewerbeumgebungen aus – überall dort, wo Luftqualität dokumentiert, Wartungsfahrten minimiert und Werte für Reporting oder ESG-Nachweise sichtbar sein sollen.

Wie viel Energie lässt sich mit enev-kit einsparen?

Pro Aufzug sind bis zu 30.000 kWh Heizenergie im Jahr möglich. Im Referenzprojekt Medicum am KBO sind so möglich 72.539 kWh und 14,58 t CO₂ Einsparung pro Jahr.

Wie lange dauert der Einbau?

Die Installation dauert je nach Schacht 3 bis 8 Stunden und ist in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen. Geliefert wird ein steckbares Komplettbaukit – ein Spezialwerkzeug ist nicht erforderlich.

Bleibt der Brandschutz bei geschlossener Permanentöffnung gewährleistet?

Ja. Das motorisch betätigte NRWG entspricht der DIN EN 12101-2 und öffnet automatisch bei CO₂ über 1.500 ppm, Temperatur über 35 °C oder definierter Luftfeuchtigkeit. Die Lösung ist CE-zertifiziert und erfüllt die Anforderungen nach VdS sowie DIN EN 54-20.

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